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So siehts aus.

Immer wieder schön zu hören, was andere Leute so von einem denken. Hm.

Man könnte sagen, es ist vorbei. Das ist okay, auch wenn es wehtut. Alles weitere liegt nicht mehr in meiner Hand, aber ich habe alles gesagt und getan, was ich für möglich gehalten habe. Manchmal ist es das klügste einfach mal die Fresse zu halten und zu gucken, was sich so ergibt. So oder so, es kann ja nur besser werden. Der Tiefpunkt ist erreicht und nun kommt der langsame Aufstieg. Welcher wahrscheinlich von so manchem Rückschlag begleitet wird. Aber hey. Ich fühl mich überraschend gut, irgendwie.

 

Auf jeden Fall hab ich den letzten Tagen viel über mich erfahren. Manches davon hat mir offensichtlich nicht gefallen, aber mir ist auch bewusst geworden, dass dies eine Chance ist. Nichts hält mich davon ab, so zu werden wie ich gern (wieder) sein möchte. Dazu gehört auch wieder regelmäßiger zu schreiben. Einfach weil es mir nach wie vor tierisch dabei hilft diesen verdammte Knoten in meinem Kopf zu entwirren.

 

Grandioser Nebeneffekt des ganzen Stresses: Ich hab 2 Kilo abgenommen und es wird wohl noch etwas mehr. Wenn ich nun tatsächlich wieder regelmäßig Sport mache kann das ja glatt was werden hier.

 

Ich bin wieder da. Oder so. 

8.5.13 22:41


Holoscene

"...and at once i knew i was not magnificent."

 

Genial. Danke Bon Iver, kann man so stehen lassen.

6.5.13 21:06


Mit Scherenhänden

Wenn man sich mit dem Gedanken anfreundet, nicht der Mensch zu sein der man immer sein wollte, dann ist man wahrscheinlich unten angekommen. Ich mein, was bleibt einem noch, wenn man selbst keinen Respekt mehr vor sich hat? Es ist, als müsste nach 26 Jahren (ich musste überlegen wie alt ich bin, auch ein sehr gutes Zeichen!) auf einmal feststellen, dass dieser ganze selbstverliebte Mist, dieses arrogant, erhabene Gefühl, einer von den Guten zu sein, nichts als Illusion war.

 

Auf einmal fragt man sich, wann und wem man alles unrecht tat, sei es durch herablassende Gedanken oder Taten. Vielleicht bin ich gar nicht besser als jene, über die ich die Nase rümpfe. Bzw, genau genommen weiß ich ja nun, dass ich de facto nicht besser bin. Effektiv bin ich sogar schlimmer. Es ist so, als hätte man einen IQ von 50 und würde in all seiner grenzenlosen Ignoranz mit Einstein und Tesla über Physik diskutieren wollen. Ich hab gerade genug Hirn um im Schlaf nicht zu ersticken und erdreiste mich, über andere Menschen zu richten.

 

Auf einmal lernt man Demut zu schätzen. Wenn ich nur nicht so lange gebraucht hätte um so simple Sachen zu begreifen. Ich schäme mich gar nicht mal so sehr dafür, dass ich mich zum Deppen gemacht habe. Sondern eher dafür, dass es mir selbst nicht bewusst war.

 

Effektiv schulde ich wohl sehr vielen Menschen eine Entschuldigung, weil ich sie für Dinge verurteilt habe, die ich selbst auch nicht besser machen konnte.

 

Aber das wirklich schreckliche ist, wenn man einem geliebten Menschen einen Tag so komplett versaut, einfach weil man arrogant, dickköpfig und verfickt kindisch war. Das ist der Punkt, den ich nie mehr gutmachen kann. Und vergessen wohl auch nicht. Und wenn alles schief läuft, geht auch noch etwas verloren, von dem ich in meiner Dummheit ausginge, dass es für immer mein sei. Nicht, dass ich es je verdient hatte, aber es war eins dieser Geschenke, die man manchmal halt bekommt. Als Chance.

 

Es ist so viel schwerer mit einem Fehler umzugehen, den man selbst gemacht hat. Einfach weil einem nichts anderes bleibt als sich selbst zu hassen und auf ein Wunder zu hoffen. Ein Wunder was man nicht verdient hat.

 

Fuck.Fuck.Fuck.

 

und ihr vor mir
salz aus meinen augen läuft in eure wunden
für sekunden wird das große in mir klein
denn auch ich geh über leichen aus und ein

und so lange keiner fragt
ist das heute mein gesicht
einer für alle
und jeder für sich
einer für alle

und so lange keiner klagt
steht auch keiner vor gericht
einer für alle
und jeder für sich
einer für alle
und jeder für sich

wenn man ungewollt mit scherenhänden
herzen ersticht

einer für alle
und jeder für sich
von zeit zu zeit auch ich

6.5.13 20:06


Wie im Guten so im Schlechten.

Verdammt ich bin so ein Idiot. In den letzten zehn Jahren war ich in Beziehungen immer sowas wie ein vorbildlicher Freund, oder zumindest mag ich das glauben. Aber jedes Mal gingen diese Beziehungen zu brauch, weil die Werte Dame sich beschloss, ein Arschloch zu sein. Oder einfach, weil es nicht mehr hatte sollen sein.

 

Jetzt gerade wird mir bewusst, dass ich mit jeder meiner Beziehungen auch ein bisschen weniger ideal wurde. Anfangs war ich perfekt, oder nahe dran. Inzwischen bin ich ein Arschloch. Ich rede nicht mehr über Probleme. Ich versuche sogar einen gewissen Abstand zu halten, einfach weil ich tief im Innern immer damit rechne, irgendwann doch wieder allein zu sein. Sobald sich Probleme auftun pack ich meine Sachen und bin schon auf dem Weg zu Tür, bevor auch nur irgendwas passiert ist. Ich laufe weg anstatt mich zu stellen. Ich versuche mich elegant aus der Geschichte zu entfernen, anstatt einmal das Maul aufzumachen und dran zu arbeiten. Und das ist nicht nur feige, es ist auch komplett falsch. Wie soll eine Beziehung funktionieren wenn man mit angezogener Handbremse fährt. Dieser Moment wenn man erkennt, dass man selbst ein komplettes dummes Arschloch ist, ist verdammt noch mal ätzend.

Ein Mischung aus falschem Stolz und Angst davor, ein neues Loch in diesen Klumpen in meiner Brust gerissen zu bekommen, hat mich erstarren lassen. Ich hab aufgehört mich zu entwickeln, wenn nicht gar zu lebene.

 

Ich hab mich unter meinem Stein versteckt und gehofft, dass sich der Müll im Vorhof von alleine wegräumt. Wie unglaublich dumm. Aber, der Moment der Erkenntnis ist ein sehr wichtiger. Falls er nicht schon viel zu spät kommt..

 

Ich höre ständig das Handy. Dann guck ich drauf und es war nichts. Das ist witzig, denn irgendwie spiegelt es mich wider. Ich war auch mal eben jenes Handy, was keinen Ton von sich gab, obwohl offensichtlich Bedarf zu reden bestand.

6.5.13 11:04


Start A War

Ein halbes Jahr später und man steht schon wieder vor Trümmern. Dieser Herz-Schmerz-Krieg ist es doch eigentlich gar nicht wert. Nichts weiter als ein Wettrüsten, an deren Ende der nukleare Winter wartet.

Am Ende bleibt nichts, nur die Erkenntnis, dass man zahlreiche Soldaten in den sicheren Tod schickte. Je länger es geht, desto fieser werden die Waffen. Den Haag sollte anklagen, sollte verbieten. Es kann nicht sein, dass man Giftgas verbietet aber Worte erlaubt.

Diese Momente in denen man sich auf jämmerliche Art und Weise gegenseitig hinrichtet. Diese dummen, falschen Äußerungen die gar nicht so gemeint sind. Sie hinterlassen größere Löcher als je eine Waffe reißen könnte.

Wenn nichts mehr bleibt, bleibt nur noch der Versuch, besser oder wenigstens erhabener dazustehen als der Andere. Die Hand im Jacket und hoch zu Pferd, Bonapartestyle.

Im Endeffekt ist es doch nichts weiteres, als die Erkenntnis, dass man selbst versagt hat. Dass man nicht so groß ist, wie man gerne wäre. Dass man nicht in der Lage ist, um Entschuldigung zu bitten, oder Verzeihen zu können.

Wenigstens ist dieses Brennen im Brustkorb Motivation zum Schreiben.

5.5.13 00:20


Failing is not just for failures.

Ich glaub ich versteh es so langsam. Du wolltest, dass das ganze den Bach runtergeht. Dir war vollkommen bewusst, dass ich Schluss machen würde wenn du so einen Kram abziehst. Du hast darauf kalkuliert.

Noch versteh ich deine Beweggründe nicht ganz. Ob es die Tatsache war, dass dir bewusst wurde, wie ernst das ganze langsam geworden wäre. Oder war es einfach nur das Verlangen, sich mal ordentlich die Hörner abzustoßen. Schließlich bist du jung und die Kids von heute haben ja anscheinend alle das Bedürfnis.

Oder aber, und diese Theorie ist so verdammt verdreht, dass es glatt hinkommen könnte: Ich habe mit meiner Aussage, dass früher oder später ja doch die meisten schwach werden würden, sowas wie deinen Ehrgeiz unterbewusst angestachelt. Du sagtest zwar, dass du es nie tun würdest aber da du davon ausgehen konntest, dass ich es indirekt ja doch von grob jedem Menschen erwarte, hattest du die Hoffnung ich würde dir verzeihen, weil es ja quasi eh keinen Ausweg gab. Es war deine Bestimmung, oder sowas.

An und für sich ist es ja auch vollkommen irrelevant. Ist ja nun nicht so, als würde es irgendeine Rolle spielen. Aber dieses kleine sadistische Männchen ganz weit hinten in meinem Kopf, hört einfach nicht auf zu bohren und zu bohren. 

 

Die bloße Tatsache, dass ich es schon in Erwägung ziehe, irgendwie Schuld an der Sache zu haben ist mal wieder grandios. Wie dumm und verdreht muss mein Kopf eigentlich ticken. Wobei die Aussagen mancher Menschen einen wohl nicht geringen Anteil daran haben.

Vielleicht ist es ja Karma und ich bin echt prädestiniert dafür durch die Welt zu vögeln ohne mir groß Gedanken um die Zukunft zu machen.

 

Verfickte Scheiße ich bin zu alt für den Kram, ich will einfach nur ein simples Leben führen und mich nicht ständig wieder in der Selbstmitleidshölle finden. Wenigstens klappt das mit dem Schreiben nun wieder halbwegs regelmäßig. Auch wenn nach wie vor nichts bei rumkommt.

 

23.11.12 02:04


Das Leben ist ein Hund.

An und für sich schon erschreckend wie schnell man einen Großteil seiner sozialen Kontakte heutzutage mit einem simplen Klick aus seinem Leben löschen kann. Aber wie lang braucht es, um die neuralen Verbindungen zu löschen? Bis man nicht mehr impulsmäßig auf das Handy starrt, einfach weil man ein schlechtes Gewissen hat weil man sich so lang nicht mehr gemeldet hat. Gar nicht so einfach spontan zu verdrängen, was einem vorher in jahrelanger Arbeit beigebracht wurde, damit man ja immer so springt wie es erwartet wird.

Ich fühle mich wie ein alter Hund der tatsächlich noch das Apportieren erlernt hat und gerade jetzt wurde die Zeitung als veraltetes Medium endlich abgeschafft, was bedeutet die ganze Arbeit war für die Katz', wenn man in der Metapher bleiben möchte.

Was tun, wenn nichts mehr zu tun bleibt?

20.11.12 20:10


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