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What if

Kranke Tage. Auf der einen Seite der Erde prügeln sich Menschen um ein paar Cent. Auf der anderen Seite versuchen Menschen sich vor zu Boden fallenden Trümmerteilen zu retten. Auf der einen Seite wird diskutiert, ob 5 Euro mehr nun eigentlich zuviel, oder zu wenig sind. Auf der einen Seite flüchten Menschen vor zehn Meter hohen Flutwellen. Auf der anderen Seite wird sich beklagt, weil die neue Hose schon ein Loch hat. Auf der einen Seite sieht man fassungslos zu, wie das ganze Land von einer atomaren Wolke überzogen wird, die, wahrscheinlich, eine höhere Halbwertzeit als die Welt an sich hat. Auf der anderen Seite rege ich mich auf, weil ich in Hundescheiße getreten bin.

In Angesicht der letzten Tage erscheint mir die Maya-These gar nicht mehr so abstrakt. Was wäre, wenn 2012 einfach der Endpunkt erreicht ist. All diese jämmerlichen, kümmerlichen Lebewesen werden von der Platte geputzt, es wird Platz geschaffen für den nächsten Versuch von einer dezenten, halbwegs intelligenten Art. Wir krebsen seit Jahrtausenden von uns hin, erreichen nichts, außer Leid und Qual. Der Versuch ist gescheitert, Mutter Natur muss diesen nutzlosen Virus aus ihrem Kreislauf spülen.

So, oder so ähnlich klingt wohl das Palaver all der Misanthropen da draußen. Die Wahrheit ist, man macht sich fast vor Angst in die Hose. All unsere Technik, all der grandiose Fortschritt bringt uns nichts, aber auch gar nichts gegen die Kraft der Elemente. Es ist lächerlich, wie wenig es bräuchte um uns alle auszulöschen. Egal wie sehr wir kämpften, alle Mühe wäre vergebens. Wir werden zerschmettert, ertränkt, verdampft, wie insignifikante kleine Maden. Wir sind nicht mehr als ein verdammter Traumtänzer auf dem Faden der Vergänglichkeit, eine Bö reicht aus, um uns in die dunkle Schlucht der Belanglosigkeit zu schicken.

Keine Ahnung was mir an meisten Angst macht. Vielleicht ist es die bloße Tatsache, dass ich in der Nacht in all der Kram anfing, von Albträumen geplagt wurde, die mich mehrmals zitternd aufwachen ließen. Ich kann mich nicht erinnern, jemals so geplagt worden zu sein.

Natürlich ging es um Naturkatastrophen. Und ich war der kleine Wurm der auf der Welle des Untergangs fleißig Wasser getreten hat.

13.3.11 22:49
 


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