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Wie die Dinge sich wohl anfühlen, wenn sie denn noch ganz wären

Das schlimmste sind die Nächte. Sobald nichts mehr um mich ist, was mich in irgendeiner Art und Weise berieseln kann. Dann kommen die Gedanken, die Bilder und die Erinnerungen.

Ich hasse es so sehr, dass so viel falsch lief. Und dass ich oder wir so lang brauchten um es zu adressieren. Im Nachhinein ist mir bewusst geworden, warum du eigentlich wolltest, dass ich über dich schreibe. Weil ich dich anders doch gar nicht in meine Gedankenwelt gelassen habe.

Ich hatte diesen einen Vorsatz, ich wollte niemals aufwachen und das Gefühl haben, etwas falsch gemacht zu haben. Ich wollte nie bereuen. Was kann ich sagen, ich bereue so viel.

Aber im erster Linie tatsächlich die jüngsten "Taten". Ich denke alles lief relativ gut bis zu diesem verkackten, dummen, kindischen Streit.

Das witzige ist ja, dass ich irgendwie noch einfach kommen wollte, aber dann liefen so dumme Kleinigkeiten schief. Erst verschlafe ich, was mir grob nie passiert. Dann muss ich feststellen, dass wegen diesem dummen Dorffest der Frisör schon eher geschlossen hat. Welch ironische Bedeutung dieser Frisör auf einmal für mich hat. Er war die Grundlage, ich wollte unbedingt wie gestriegelt für dich aussehn. Warum eigentlich? Wahrscheinlich, weil ich mir nie viel aus meinem Äußeren gemacht habe, aber ich weiß doch, dass es dir nicht so egal war wie mir.

Und parallel dazu immer weiter dieser sinnfreie Streit. Du hast sogar mal angerufen, was ich aber erst hinterher gemerkt habe und dann war ich zu feige zurück zu rufen, weil wie würde ich dastehen, wenn ich mal ein Eingeständnis mache, nicht wahr?

Das bescheuerte ist, irgendwann hatte ich sogar die Hoffnung, du würdest herkommen. Mich anschreien, mir eine klatschen oder was auch immer. Einfach diesen einen Schritt tun, der eigentlich der meine hätte sein müssen.

Ich glaub dir ist gar nicht bewusst, wie oft du das für mich getan hast. Ich glaub ich brauchte echt immer wen der mir in den Arsch tritt. Genau genommen ist es ja irgendwie auch dein Verdienst, dass ich mich weiterbilde. Du hast effektiv ein Wunder vollbracht, du hast mich rausgerissen aus dieser Lethargie. Ich war so damit beschäftigt, mich im immer gleichen Trott zu befinden, der mich doch so zu Tode langweilt.

Du bist sogar der Grund, dass mir der Gedanken Kinder zu kriegen irgendwie nicht mehr unglaubliche Angst macht. Ich glaub, ich möchte sie nun sogar tatsächlich. Einfach weil ich beweisen will, dass ich diesen Kreislauf der Arschlochväter durchbrechen kann.

 

Ist doch grandios. Ewig war ich zu stolz irgendwas zu tun, dann zeige ich sowas wie Courage und entschuldige mich bei sehr vielen Leuten. Nein, nicht nur bei dir, was schon ein großer Schritt für mich ist. Ich entschuldigte mich bei lauter "fremden" Menschen für mein Handeln. Ich habe meinen Stolz geschluckt und eben jenes getan, was du "damals" auch getan hättest wenn ich dich gelassen hätte. Ich wusste damals schon wie erniedrigend es ist und habe es dir gewissermaßen nie erlaubt, weil ich nicht wollte, dass du dich kleiner machst als du bist.

Ich kann sehr gut damit leben, dass man denkt ich sei ein Depp. Bis zu einem gewissen Grad ist es mir sogar egal. Aber wenn man sagt, ich sei nicht gut für dich. Dass ich mich fernhalten soll, dass ich mich nicht noch lächerlicher machen soll mit solchen jämmerlichen Äußerungen, dann tut mir das tatsächlich weh. 

Aber viel mehr tut es weh, wenn man bedenkt, dass du genau wie ich gehandelt hättest. Du bist irgendwie genau so "jämmerlich" wie ich. Nur dass es eben nicht jämmerlich ist, sondern der unbedingte Willen alles zu tun.

 

Ich will eigentlich gar nicht aufgeben. Wenn du sagst du liebst mich, dann ist doch längst nicht alle Hoffnung verloren. Ganz im Gegenteil, eigentlich steht das Fundament. Es hat momentan einfach nur Risse. Ich verstehe nur zu gut wie groß die Angst ist, sich wieder die Finger zu verbrennen. Wieder hinzufallen. Aber die Frage ist doch, was ist die Alternative? Kann man aufgeben? Darf man es tun, wenn es doch noch die Chance gibt, dass es funktioniert? Ich habe noch nie so gefühlt, ich habe mich tatsächlich noch nie so ganz gefühlt wie in den Momenten mit dir. 

Leider weiß ich aber auch zu genau, dass ich nur noch mehr Schaden anrichte je mehr ich versuche auf dich einzureden. Wenn es tatsächlich eine Chance geben soll, dann musst du diese Erkenntnis von dir aus haben, wenn ich reinrede ist es so sinnfrei. Die Frage ist nur ob diese Erkenntnis kommt und wenn, wie lang es dauert. Tage? Wochen? Monate? Gott die Vorstellung

Also bleibt mir nichts anderes, als dich wegzustoßen. Zum Einen, damit ich weniger leide, was natürlich nichts bringt, denn so kaputt wie jetzt war ich schon ewig nicht mehr.. und zum Anderen, dass es vielleicht noch den Hauch eine Chance gibt, aber eben weil du es so willst.

 

 

Es ist passend, dass ich nun weine. Das letzte Mal geweint habe ich, als ich in den Zug stieg und du danach den Kontinent gewechselt hast. Ich möchte mir glatt etwas Hoffnung machen, einfach weil es damals auch nur für eine begrenze Zeit war.

 

Manche sagen es wär' einfach, ich sage es ist schwer
Denn du, ja du bist Audrey Hepburn und ich Balu, der Bär
Immer Pläne schmiedend dastehen so schön und stumm
Und ich, ich fang an zu tanzen, werf erstmal alles um 

 

9.5.13 04:25
 


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